Leserbriefe

Hier können Sie die 20 zuletzt freigeschalteten Leserbriefe durchblättern!
Wenn Sie uns auch schreiben möchten, klicken Sie bitte hier.

28.4.2012
Milder Freund und Inquisition heute
Danke für diesen Leitartikel. Das Vertrauen in den milden Freund Papst Benedikt XVI. wird immer wieder von ihm selbst stark strapaziert. Die Enttäuschung, als er als neuer Papst vorgestellt wurde, ist bei mir noch immer keiner Zustimmung gewichen. Im Gegenteil: in fast regelmäßigen Abständen bestätigt sich mein Gefühl, dass schon die Körpersprache einen heiligen Schein ausdrückt. Als Vorsitzender der Glaubenskongregation hatte er schon viele Jahre die Beobachtung über die Einhaltung des Kirchenrechtes aufmerksam betrieben. Seine Hinwendung zur Piusbruderschaft und viele Aussagen nähren die Gewissheit, dass die Glaubenskongregation die Inquisition mit Hilfe eines nicht so negativ besetzten Wortes fortsetzt. Leider entwickelt sich alles in Richtung einer elitären kleineren Kirche. Zuversichtlich kann man nur bezüglich vieler guter Arbeit an der Basis sein und darauf hoffen, dass immer mehr Menschen sich rühren, aufstehen und sagen, was sie denken. Es muss ihnen nur zugetraut werden - dann wird vielleicht auch einmal Dialog in Augenhöhe möglich sein.
Neubauer Margit, 8773 Kammern i.L.
Mail: margit.neubauer@gmx.at

12.2.2012
Zu Barak Obamas Gesundheitsreform und die Reaktion der US-amerikanischen kath. Bischöfe/Katholiken

Wie kann die kath. Kirche in einem so "modernen" Land eine so fundamentalistische Position einnehmen. Übrigens: Kaum in einem andern westlichen Land gibt es so viele Teenager-Schwangerschaften​ wie in den USA.

Keith Soko , außerordentlicher Professor für Moraltheologie an St. Ambrose University in Davenport, Iowa, schreibt in einem Beitrag in der online-Zeitung " National catholic reporter " dazu :

"Wer ist gegen die neuen Richtlinien ? Es sind jedenfalls nicht, die 90% der verheirateten katholischen Paare in gebärfähigen Alter, auch nicht die 98 Prozent der sexuell aktiven katholischen Frauen, die Verhütungsmittel benutzen, sondern die Pro-Life-Bewegungen (Gruppen), die eine Minderheit darstellen, und die Verhütungsmittel mit einer Form von Abtreibung gleichsetzen. Sie nehmen katholische Paare nicht ernst, die ihre Familienplanung mit ihrem Gewissen vereinbaren wollen, die Pro-Life-Bewegung aber ganz auf den Gehorsam gegenüber kirchlicher Lehre abstellt. Und schließlich : welche Katholiken sind aber wirklich gegen die Bereitstellung von Verhütungsmitteln ? Meine Vermutung ist, es sind nicht viele, aber sie sind laut. Und scheinlich sind die meisten von ihnen Männer. Männer, die Frauen kontrollieren. Marsch zurück in die Vergangenheit "

Wer des Englischen mächtig ist, kann sich hier gut informieren :

http://ncronline.org/news/​politics/​which-catholics-are-against​-contraception-coverage

Desweiteren gibt es eine interessante Umfrage/ statistische Erhebung aus dem Jahr 2009 (!).
Die Umfrage zeigt sehr klar, dass die Mehrheit der Katholiken sich eindeutig gegen die Bischöfliche Bevormundung bzw. Gehorsamseinforderung wenden. Man lese das " Executive Summary" , die Auswertung also. Was ich in der Bischofskampagne allersings klar sehe ist: einschwörfen auf Kadaver-Gehorsam, Romlinientreue. Mit andern Worten: " kopf runter, weitergrasen" ! Bloß nicht selbst entscheiden. Was sind das für "Hürdenträger", die auch einen Kollegen ( Bischof Morris!) vor Kurzen haben fallen lassen, wie ein heiße Kartoffel, um eine angebliche Einheit mit Rom zu wahren !!! Wie gesagt, denken einstellen, Solidarität gibts nicht, wer verbrennt sich schon gern am brennenden Dornbusch ...

http://www.catholicsforchoice.org/actioncenter/CatholicsSupportAccesstoContraceptionACA.asp

Hier lesen ( in englischer Sprache):
Hier ist besonders die Auswertung aus demJAhr 2009 interessant, die man beim Anklicken des Hyperlinks "majority oif catholics" (rot gemakert) lesen kann : " Catholic Voters’ Views on Health Care Reform and Reproductive

Health Care Services
A National Opinion Survey of Catholic Voters
Executive Summary
Conducted for Catholics for Choice


Grotefend-Müller Regina, 30974 Wennigsen / Deutschland
Mail: regina_grotefend-mueller@web.de

20.12.2011
Dekoration überdeckt Erkrankung
Auch in D soll aus dem angekündigten Dialog wieder kein ECHTER Dialog werden. In einem erstarrten System sind die Verantwotlichen hauptsächlich mit der Erhaltung beschäftigt. Da will man auch eine Erkrankung nicht mehr sehen. Wird ein ernsthafter Befund ausgesprochen, muss man um das eigene Bestehen fürchten - so ist das Hemd doch näher als der Rock!
Gott sei Dank gibt es an der Basis so viele glaubwürdige Arbeiter im Weinberg Gottes.
Gesegnete Weihnachten
mfG Margit N.
Neubauer Margit, 8773 Kammern i.L.
Mail: margit.neubauer@gmx.at

4.11.2011
Pfarrerüberlastung
Mein Pfarrer aus der Heimatgemeinde hat jetzt auch etliche Dörfer dazubekommen. Auch das Dechantsamt bekam er. Wie wäre es, wenn die Erzdiezöse an Sonntagen Ersatz schicken müsste? (Bischöfe miteingeschlossen)Der Herr mit den weichen Händen hat zuhause ein Windrad, das aus dem Vatikan stammen dürfte.In Rom gibt es aus eigener Erfahrung einen derartigen Überschuß, dass Kardinäle eine einsame Messe feiern. ROM IST EIN BIENENHAUS WO DROHNEN NIEMAND HINEIN LASSEN!Ich weiß nur eines, am jüngsten Tag gibt es die Sortierung!Ich habe in der Universitätsbuchhandlung entdeckt: 1 Bibel 3m Kommentater!
mfg
Willi Hailzl
Hailzl Willibald, 1180 Wien
Mail: herta.hailzl@.at

1.11.2011
Tod von Paul Brusson - Belgischer KZ-Ueberlebender u. Zeitzeuge
Paul Brusson, belgischer Zeitzeuge und ein ehemals jugendlicher, geschundener Häftling im Konzentrationslager Gusen ist am 27.10.2011 im Alter von 90 Jahren gestorben.
Wiederholt hat er von den unvorstellbaren, mit seinen Augen gesehenen und erlebten Grausamkeiten des Faschismus gesprochen, davon was Menschen anderen Menschen antun können. Dabei sprang dieses Gemisch aus erlebter Pein, Schatten aus seiner mit Tränen punzierten Seele und seine couragierte Widerstandskraft ergreifend auf die Zuhörer über. Unbeugsam und kerzengerade aufrecht ist dieser uralte, dürre und zugleich stolze Mann wiederholt zu den Gedenkfeiern der Lagerbefreiungen aus Belgien angereist. Zuletzt war er im Mai dieses Jahres noch bei der Gedenkstätte in Eisenreichdornach (NÖ) und im Priesterseminar Linz bei einer Buchpräsentation über den Märtyrer „Papa Gruber“.
Brusson hat als Präsident der belgischen Lagergemeinschaft im Zusammenhang mit dem Besuch von Johannes Paul II. 1988 im KZ Mauthausen auf Dr. Johann Gruber aufmerksam gemacht und angeregt, diesen oberösterreichischen Priester-Märtyrer und Lebensretter selig zu sprechen. Die Zeitzeugen sterben uns buchstäblich weg.
Wir „Spätgeborenen“ tragen jetzt die Verantwortung, gegen rassistische, antisemitische, ausländerfeindliche und demokratiegefährdende Tendenzen mit Zivilcourage aufzutreten. Schauen wir nicht nur auf den EURO!

Baumgartner Fritz, 4222 St. Georgen/Gusen, OÖ
Mail: baumgartnerfritz@aon.at

18.9.2011
Aufruf zum Ungehorsam
Mein Mann und ich gratulieren allen, welche den Mut dazu hatten. Es ist schon höchste Zeit, dass sich was ändert. Ich bin auch eine Geschiedene - ich musste zum Wohle meiner Tochter entscheiden - eine Scheidung ist sehr schmerzvoll und dann bekommst du von der Kirche noch eine auf den Deckel. Ich gehe seit dem nicht mehr zur Kommunion, denn was mir verboten wurde, das brauche ich nicht.Aber die volle Kirchensteuer, das hätte die Kirche gerne!!! Bei mir nicht!- Wir sind aufgetreten und waren sehr unbequem - Kardinal Christoph Schönborn hat schon mehrmals von uns gehört. Wir mussten viele Beleidigungen erdulden, bis ich den Spieß umgedreht habe - ich bin geschieden und wieder verheiratet - ich habe keinen Mord begangen! Einen Mord verzeiht dir die Kirche durch die Beichte - eine Scheidung nie. Das musste ich lernen zu akzeptieren. Anfangs tat es sehr weh - aber nach so vielen Jahren weigere ich mich die volle Kirchensteuer zu bezahlen, da mir viele Rechte in der Kirche genommen wurde.Das ist die Doppelmoral, welche ich nicht verstehe. Das Geld nimmt man ungeniert und haut noch auf die drauf die durch Scheidung schon am Boden liegen. Ich danke Gott für diese leidvolle Erfahrung - ich verstehe jetzt viele und vieles mehr und kann mitreden, was es bedeutet, wenn die Ehe gescheitert ist. Der Zölibat ist nicht mehr der Kirche dienlich - so viele sexuelle Übergriffe wären dadurch nicht vorgekommen!!!
Wir freuen uns, dass es noch mutige Pfarrer und Katholiken gibt, die zum Wohle der Kirche und der Menschen den Mut haben eine Veränderung erreichen zu wollen. Wir beten um die Einsicht der Obrigkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Monika und Helmut Schwaiger
Schwaiger Monika, 2074 Unterretzbach
Mail: hm.schwaiger@aon.at

25.8.2011
Pfarreriniative
Ich habe mich im Forum Pfarreriniative angemeldet. Ich finde den Aufruf zum Ungehorsam etwas zu aggressiv. Vielleicht Aufruf zum eigenen Gewissen! Das ganze erinnert mich an die Genesis. Die Frage Adam wo bist du endet in der Antwort die Frau hat gesagt, die Frau hat gesagt, die Schlange hat gesagt. Auf heute übertragen, der Nachbar hat sich aus Verzweiflung erhängt, die Frau mit 5 Kindern weiß nicht aus noch ein, aber der Herr Pfarrer hat gesagt, das ist ein Gesindel, weil sie nicht in die Kirche gehen. Frage an den Herrn Pfarrer, Antwort der Bischof hat gesagt, Frage an den Bischof, Antwort Rom hat gesagt. Die vorgeschriebene Sonntagsmesse wurde von Rom zu einem nicht bestehenden Recht umgewandelt, die Pflicht ist geblieben. Unser Herr Kardinal hat die Eigenschaft, sehr weiche Hände zu haben und JA NICHT ANECKEN!Rom ist so wie jede Politik ein Bienenstock. Die ArbeiterInnen dürfen den ganzen Tag schuften, die Ernte zum Stock bringen, hinein dürfen sie nicht. Die Drohnen bringen alles zur Königin und achten peinlichst darauf, dass sie ja nicht mitbekommt, was draussen vorgeht.Wer kommt nach Rom? Wer schleimt, damit sind dort nur Schleimer die bei der Papstwahl einen der ihren wählen. Was kommt heraus, wenn Schleimer einen wählen, der ihnen genehm ist?
Willibald Hailzl
Schlechte Nachrichten hat der Papst gesagt, gute Nachrichten hat Rom beschlossen.
Hailzl Willibald, 1180 Wien
Mail: herta.hailzl@aon.at

1.8.2011
Gedanken zu Sonntag
Herzlichen Dank für die Glaubenszeugnisse und Gedanken zum Sonntag.
Besonderen Dank an Frau Diplomgeographin Susanne Regelberger, deren lebensnahen Beiträge eine wertvolle Grundlage für kurze und wirksame Predigten waren.
Lampl Kurt, 8412 Allerheiligen bei Wildon
Mail: klampl@gmx.at

27.7.2011
S.g. Herr Papst! Gewissen als Richtschnur - wirklich?
Jeder Mensch soll in seinem Umfeld Beitrag leisten - erfordert ein "rechtes" Gewissen", das unterscheiden kann - man sollte dann auch handeln (so sinngem. wiedergegeben).

Ich meine diese Aussage hört sich schön an, hat aber mindestens einen Haken - sofern der Artikel nicht sowieso ironisch gemeint ist. Er hat nämlich eines nicht dazu gesagt: Dieses Gewissen hat sich aber nach Papst und Bischöfen zu richten, da sie schließlich diejenigen sind, die "im Besitz der Wahrheit sind".
Beispiele für dieses Denken gibt es ja genug: Reaktion auf den Aufruf der Pfarrerinitiative, Suspendierungen...
Die Amtsträger ganz oben haben es noch nicht einmal registriert: Das Vertrauen der Gläubigen ist gebrochen bzw. zerstört (Artikel über irische Priester).
MfG Margit
Neubauer Margit, 8773 Kammern i.L.
Mail: margit.neubauer@gmx.at

14.5.2011
Unmündige Pfarren
Da im Leitartikel immer eine sehr profilierte Meinung zum Ausdruck kommt, habe ich mir erlaubt, meine kritische Meinung oder Erfahrung mitzuteilen.
Eine kleine MailAntwort darauf würde mich freuen.

Sg. Herr Chefredakteur, lb . P. Udo Fischer,

man kann verstehen, dass aus der Sicht eines Ordensmannes, der sein Pfarrer- oder Kaplansgehalt pauschal und steuerfrei, brutto für netto, direkt oder indirekt von der Diözese erhält, eine ebenso pauschaler Anteil für die Pfarre wünschenswert ist.

Die kleine Diözese St. Pölten folgt mit ihrer Weigerung wahrscheinlich einer weitsichtigen, bedarfsgerecht gestaffelten Planung, die bereits unter Bischof Zak in der Besoldungs- oder Zulagenberechnung erfolgreich war. (Lt.Ref.Bierdienst)

Zum Beispiel nahmen andere österreichiche Diözesen keine so große Rücksicht auf alte Priester, die sich spätestens mit 75 Jahren nach Verlassen der Pfründe "eine neue Bleibe" suchen müssen, wie man sich höherenorts sogar schriftlich auszudrücken pflegt.
In St, Pölten gibt es zu den rubinenen oder goldenen Priesterjubiläum ansehliche Gratifikationen, die einer Abfertigung gleich kommen.

Ein Knackpunkt der Kompetenz war (spätestens seit dem starken Verlust steuerlicher Pfarrer-Begünstigungen im Jahr 1992) eine pauschalierte oder nicht bedarfsgerecht ausbezahlte Große Haushaltszulage.
Manche Diözesen standen bis über die Jahrtausendwende auf der Leitung. In St. Pölten war das schon unter Bischof Zak kein Thema mehr.

Im großen und ganzen darf man sagen, dass die Tage der steuerlichen Privilegien gezählt sind und es höchste Zeit wäre, wenn die Diözesen von sich aus auch bei den Priestern eine Besoldung mit staatlicher Sozialversicherung und Abfertigung einführten.

Ab er auch dieser Durchbruch kann noch lange dauern oder wird von Außen erzwungen.

Anrechte auf Kirchenbeitragsanteile sollten klar sein. aber eine größere pauschale Zuteilung ohne Bedarfsnachweise ist nicht (mehr) zeitgemäß, besonders wenn das Geld immer knapper wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Em.Pfr. Kurt Lampl
0676 931 90 91
klampl@gmx.at




Lampl Kurt, 8412 Allerheiligen 322
Mail: klampl@gmx.at

6.5.2011
Unseliger Seliger
Danke Pater Udo! Endlich hat einer mutig ausgesprochen, was viele so empfinden: der vorige Papst war wirklich kein Seliger. Was er auch in Ordensgemeinschaften durch sein Übermaß an Marienverehrung und den Rückschritt nach dem Konzil angerichtet hat - ich hab es selbst erlebt. Die ganze Atmosphäre des nötigen Aufbruchs hat er zerstört, ein Klima der Angst und zum Teil der Bigotterie geschaffen und er hat das keineswegs durch seine Reisen und seine Massensuggestion aufwiegen können.
Soll ihn verehren, wer will - ich sicher nicht!
Angele Gerda, 6300 Wörgl
Mail: gerda.angele@aon.at

27.12.2010
Mehr Mut zur Wahrheit!
Dieses "zweierlei Maß" zieht sich in mehreren Ebenen durch unsere Amtskirche. Eigenartig daran ist nur, dass es den Verantwortlichen anscheinend nicht einmal auffällt. Würde es ihnen auffallen, müssten sie jene, die es ihnen in Sorge sagen, endlich ernst nehmen. Oder man müsste ihnen Absicht unterstellen - was ja fast noch ärger wäre.
Viele Möglichkeiten werden herangezogen um z.Bsp. die Austritte zu begründen, die Doppelmoral habe ich von Seiten der Verantwortlichen noch nie gehört. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass genau sie der Grund für die Glaubwürdigkeitskrise ist. Wie Kinder einen feinen Sinn dafür haben, was authentisch und glaubwürdig ist, so sind auch viele Christen sehr sensibel dafür, was sich in der Kirche abspielt.
Die Verantwortlichen versäumen viel Zeit mit allerhand Gesprächen, die uns "endlich zeigen sollen, wie wir denken sollen". Es wäre höchst an der Zeit, die Kritiker nicht wie in alten Zeiten in einen Topf zu werfen, sondern einmal die Gründe für ehrliche Kritik zu durchleuchten und selbstkritisch den Geist dahinter anzuschauen.
Wer nur sich selbst im rechten Licht stehend sieht, sieht bald jeden, der nicht gleich denkt, als Feind. Das engt ungemein ein und zieht sich auf einen engen Kreis zurück.
Wollte Jesus nicht eigentlich das Gegenteil?
Danke, P.Udo und liebe Grüße
von M.N.
Neubauer Margit, 8773 Kammern i.L.
Mail: margit.neubauer@gmx.at

28.7.2010
Gedanken zum Sonntag
Ich möchte Frau Lumetzberger für die Gedanken zum Sonntag im Juli sehr herzlich danken. Es waren einfache, ehrliche und verständliche Worte, die aus langer Erfahrung und gelebtem Glauben kamen. Solche Gedanken gehen nicht an einem vorbei und regen zum Nachdenken und Annehmen an.
Angele Gerda, 6300 Wörgl
Mail: gerda.angele@aon.at

7.7.2010
fritzlar
Liebes Ja,
ihr habt im letzten Ja über die Auflösung von Fritzlar geschrieben.
Ihr schreibt dort auch, dass Stift Geras "den geständigen Geistlichen umgehend aus der Konventliste seiner Homepage gelöscht" hat.
Das stimmt so nicht.
M. ist (mindestens) schon seit Monaten(!) dort nicht gelistet - und somit kann auch in der Pfarre Fritzlar diese "radikale Maßnahme" nicht als "nicht unumstritten" gewertet werden.
Fakt jedoch ist, dass die Vorwürfe gegen M. schon seit Jahren (nicht nur in Fritzlar) bekannt waren und erst jetzt gehandelt wurde.
herzlichen Gruß
Leo Pfisterer
Pfisterer Leo, 3508 Paudorf
Mail: leo.pfisterer@aon.at

15.6.2010
Hetze gegen die Kirche ist nicht verständlich!
Das Trommelfeuer der linkslinken Medien gegen die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche sind wieder einmal ein klares Zeichen für einen immer mehr voranschreitenden Trend gegen die Kirche zu hetzen.
Anstatt bei den Fakten zu bleiben , wird jeder Priester unter Generalverdacht gestellt. Also das kann ja nun nicht wahr sein!
Nur weil ein paar perverse - im Kopf nicht ganz richtige Möchtegerngeistliche, sich nicht an eine anständige Ethik und Moral halten wird die ganze Kirche von "neutralen Journalisten" zum Buhmann gemacht. Das die röm.kath.Kirche generell Reformationsbedarf hat läßt sich nicht wegleugnen. Denn das Zölibat ist schlicht und einfach in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung nicht mehr zeitgemäß! Wie soll ein Priester z.B. Ansprechsperson sein-in Fragen die Familie und Ehe betrifft, wenn er beides nicht hat?
Hier muss die Kirche ansetzen, denn dann bringt man auch diese Perversitäten in den Griff, da ganz andere Leute sich dem Priesteramt zu wenden würden.
Eine Einrichtung die eigentlich dazu da ist Menschlichkeit und Nächstenliebe zu vertreten und das auch in grossem Maße tut, hat eine derartige Medienschelte nicht verdient. Denn es ist leider ein trauriger Umstand,dass die schwächsten unserer Gemeinschaft in einer von Sex durchzogenen Welt immer öfter mißbraucht werden und man die Schuld dafür sicher nicht an die röm.kath.Kirche abgeben kann. Auch wir selbst, die wir uns von Ethik und von Werten im herkömlichen Sinn, leider immer mehr entfernen, sind aufgefordert uns endlich einer Kultur des Maßhaltens zu zu wenden!

Ballmüller Christian , 3133 Traismauer
Mail: c.ballmueller@yahoo.de

3.11.2009
Schweinegrippe
Die Schweinegrippe grasiert um die Welt und sehr viele Leute haben angst sich irgendwo anzustecken.
Nur in der Kirche wird weiterhin zum Zeichen des Friedens unteinander die Hand gegeben.
Der Priester sagt,geben wir zum Zeichen des Friedens einander die Hand. Das verstehe ich nicht.Kann man das wirklich verantworten?
mit freundlichen grüßen
toni

kuen toni, 6181 Sellrain
Mail: earth2008@aon.at

27.9.2009
# 38, BM Spindelegger/Entwicklungshilfemittel
Herrn
Bundesminister für
Auswärtige Angelegenheiten
Michael Spindelegger
p.Adr. ÖVP
Lichtenfelsgasse 7
1010 Wien


Entwicklungshilfemittel

Sehr geehrter Herr Bundesminister !
In der von mir gelesenen Kirchenzeitung „JA“ werden Sie in der Ausgabe vom 20. September, S. 6, zitiert:
Erst nach dem Ende der Wirtschaftskrise sieht Außenminister Michael Spindelegger einen Spielraum für die geforderte Erhöhung der österreichischen Beiträge zur Entwicklungszusammenarbeit.

Meine Nachfrage bezieht sich auf diese Notiz, weil nach dem aktuellen Stand der katholischen Soziallehre diese nicht nur Mittel fordert, sondern vor allem Gerechtigkeit. Der Papst widmet ihr in seinem Rundschreiben „Caritas in Veritate“ –das „an alle Menschen Guten Willens“ ergeht und daher alle Menschen Guten Willens etwas angeht– vor allem im Kapitel 6 breiten Raum.

Und so sollte es erstaunen, daß die genannten Entwicklungshilfemittel eingeschränkt auf „Geld“ zu sehen sein sollten, wo doch Gerechtigkeit vor allem auf der schlichten Anerkennung der Geschwisterlichkeit innerhalb der Menschen und ihre auf ihrer ganzheitlichen Entwicklung beruht. Aus wiederum dieser
braucht die Welt gerechte (Welt–) Handelsabkommen,
die ja mit diplomatischem Einsatz, der wiederum in Geld nicht aufzurechnen ist, zu erreichen sind.

In höflicher Erwartung Ihrer Darstellung verbleibe ich


Schlager Hans, 2325 Himberg
Mail: hertzwein@a1.net

12.6.2009
Ihre Zeitung
ich lese Ihre zeitung gerne. finde sie auch interessant.
bedauerlich ist, dass sie nicht in farbe sondern sw daherkommt. das gibt dem ganzen einen depressiven ton, den ich lieber nicht hätte - es langt, wenn die priester schwarz daherkommen, die kirche selber ist eher bunt.
aber nur zum grund meines mails: es ärgert mich, wenn sie nicht angeben, woher sie die meldungen haben oder wer sie schreibt oder anpasst oder redigiert. also mir wäre eine quellenangabe hilfreich, das will ich eigentlich sagen.
einen schönen gruß
BL
logowinski bernard, 6911 lochau
Mail: b_logo@gmx.net

8.6.2009
Priester-Kinder haben Recht auf "korrekten" Vater-Rom erleichtert Laiisierung von Geistlichen
Nun ja, die andere Seite dieses "Zuckerbrotes " offenbaren weitere Aspekte dieses päpstlichen "Geschenkes", die man in folgender Quelle nachlesen kann:

http://www.kipa-apic.ch/index.php?PHPSESSID=jpfm5tgcdhk8l1q287gd8dr8j5&pw=kineupa&na=0,0,0,0,d&ki=195703

Hier heißt es u.a.:

" Rom, 5.6.09 (Kipa) Priester können bei sexuellen Vergehen oder beim Bruch ihres Zölibatsversprechens künftig leichter aus dem Klerikerstand entlassen werden. Papst Benedikt XVI. bevollmächtigte die Kleruskongregation, die sogenannte Laisierung in bestimmten Fällen auch ohne den Antrag des betreffenden Priesters zu verfügen.

Dabei gehe es darum, "Skandal zu beseitigen, Gerechtigkeit wiederherzustellen und den Schuldigen zu bessern", sagte der Sekretär der Kleruskongregation, Erzbischof Mauro Piacenza, in Radio Vatikan am Freitag, 5. Juni. Den Wortlaut des neuen Rechtsdokumentes selbst gab der Vatikan nicht bekannt.

Drei Strafgruppen
Nach Auskunft von Piacenza betrifft die Verfügung des Papstes vom 30. Januar drei Fallgruppen: Demnach kann die Kleruskongregation Priestern strafweise ihren Status aberkennen, wenn sie auch nur eine zivile Eheschliessung versucht haben und trotz Ermahnung an ihrer "irregulären und skandalösen" Lebensweise festhalten; das Gleiche gelte bei öffentlich bekanntgewordenen schweren sexuellen Vergehen von Geistlichen... Ebenso erhält die Kongregation laut Piacenza die Sonderbefugnis für eine "gerechte Strafe oder Busse", wenn Priester öffentlich gegen kirchliches oder göttliches Recht verstossen. In besonders gravierenden Fällen und bei mangelnder Besserung des Schuldigen können die Sanktionen bis zur dauerhaften Entlassung aus dem Klerikerstand reichen..."

Man kann hiere ja wohl eher NICHT von einem Geschenk sprechen, sondern eher von einer "Peitsche", denn es ist interessant, dass das Bekenntnis der Liebe zu einer Frau ein "Skandal" ist und der Priester ein "Schuldiger" ist, der sich bessern muß! Die Kirche könnte den betroffenen Priestern all diesen Quatsch ersparen, wenn sie das Zölibat NICHT zur Verpflichtung macht, Aber nein: lieber tituliert sie eigene Mitbrüder mit solchen sprachlichen Entgleisungen...!
Huch, im Zusammenhang mit der ersten Veröffentlichnung und Begründung, es gehe um ( heimliche ) Vaterschaft, ist das hier nun Ausgeführte aber ein Hammer: da wird ein Priester für Liebe und Partner - und Vaterschaft also bestraft, da er angeblich gegen " göttliches Recht" verstoßen habe- na, sagen wir mal liebe gegen päpstliches und kirchengeschichtliches "Recht" - aber göttlich ist der Zölibat ja nun nicht !

Allerdings auch: " das Gleiche gelte bei öffentlich bekanntgewordenen schweren sexuellen Vergehen von Geistlichen."

Gut, wenn hier sexuelle Verbrechen an Kindern etc. gemeint sein sollte.


Ja, so ist das mit Pressemeldungen: der 2.( und weitere) Blick auf eine Nachricht rückt so manches in ein anderes Licht.

Gruß!
Regina
Grotefend-Müller Regina, 30974 Wennigsen (bei Hannover)
Mail: regina_grotefend-mueller@web.de

8.2.2009
Piusbruderschaft und Weihbischofbestellung
Es ist furchtbar, wenn katholische "Würdenträger" soviel Unruhe durch Aussagen hervorufen. War Papst Benedikt so schlecht beraten, dass er diese Bischöfe (Piusbrüder) wieder zurückholte?
Wenn er auch die Einheit in der Kirche wünscht, so darf er die vielen Gläubigen nicht übersehen, die dadurch leiden!!!
Und zum Weihbischof von Linz - die letzte Aussage hat alles übertroffen!! Hat er Medizin studiert, weil er weis wie die Homosexuelle geheilt werden können? Bis jetzt gibt es keine Studie die dies ermöglicht hätte. Ich erinnere mich noch an die Aussage von Bischof Eder aus Salzburg: ..."wenn eine Frau nicht will wird sie nicht schwanger" - auch nach einer Vergewaltigung!!!! In welchem Zeitalter leben unsere Oberhirten?
Alles gute für Pater Udo!!! Gäbe es nur viele solche Priester!!!!
Ein herzliches Grüß Gott
Rita Haderer

Haderer Rita, 4894 Oberhofen am Irrsee
Mail: rita.haderer@oberhofen.at

Zurück Home